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Presseinfo

12.03.2010 - Grundsätzliches Dagegensein kritisiert

Grundsätzliches Dagegensein kritisiert

Quelle: Fränkische Nachrichten

Freie Bürger Wertheim: Informationen der Mandatsträger über ihre Arbeit in den Gremien

BESTENHEID. Über ihre Arbeit in den Gremien sprachen die Mandatsträger der Freien Bürger Wertheim (FBW) am Dienstag in den Bestenheider Stuben. Vorsitzender Marcus Götz bedauerte, dass für die FBW, trotz des seiner Ansicht nach innovativen Wahlkampfs, ein Mitglied weniger im Gemeinderat sitze. Dennoch könne man auf die vier Sitze im Gemeinderat und die fünf FBW-Ortsvorsteher stolz sein.

Das Gespräch mit den Bürgern suchten die FBW im vergangenen Jahr in der Altstadt, auf dem Reinhardshof und in Bettingen zum Thema Ritterland. Letzteres werde die FBW noch einige Zeit beschäftigen. Ein Gespräch mit Lindelbachern und Urpharer zu diesem Projekt gebe es am Dienstag, 11. Mai. Weitere wichtige Themen seien die Haushaltslage der Stadt, der Umbau der Realschule und das Krankenhaus.

Als erste Mandatsträgerin sprach Stadträtin Songrit Breuninger über den Ritterland-Informationsabend. Den Grundstückseigentümern seien Optionsverträge vorgelegt worden, einige dieser Vorverträge seien offenbar bereits unterzeichnet.
Hans-Karl Hollenbach kritisierte, dass ein Teil der Bürger wieder "grundsätzlich dagegen" sei. Stadtrat Werner Kozyra bezeichnete es als "erschreckend", dass sich manche im Vorfeld mit "Unwahrheiten" sofort gegen alles wehrten.

Die Investoren seien wohl noch nicht bekannt, müssten aber auf jeden Fall die Kosten des Raumordnungsverfahrens tragen, weshalb die Kosten für die Stadt derzeit minimal seien.

Stadträtin Breuninger sprach auch über das Krankenhaus: Für das neue Gebäude seien wegen des offenbar geringeren Bedarfs nur noch 170 Betten vorgesehen. Es werde aber keine bestehende Abteilung geschlossen. Im vorigen Jahr habe das Krankenhaus 1,2 Millionen Euro Verlust gemacht - und damit eine halbe Million mehr als erwartet.
Stadtrat Johann Vogeltanz sprach über Interventionen von Stadträten, in denen es um "Qualitätsmängel" bei der Behandlung gegangen sei.
Vogeltanz regte auch an, die Wirtschaftskompetenz der FBW zu steigern, in die Betriebe zu gehen und mit den Chefs und den Mitarbeitern zu sprechen. Nichts Erfreuliches gibt es laut Vogeltanz aus dem Finanzausschuss zu berichten: Die Stadt sei in einer "katastrophalen finanziellen Situation". Die Lage werde sich bis 2013 noch verschlimmern. Die jüngst diskutierte Stellenerhöhung für Schulpsychologen müssten vermutlich die Schulträger zahlen.

FBW-Fraktionsvorsitzender Hubert Sadowski bezweifelte die erhoffte Effektivität der schulischen Sozialarbeit: Es habe sich kaum etwas zum Positiven gewendet. Hollenbach, Mitglied des Altstadtbeirats, ist von der Idee enttäuscht, das Public Viewing bei der Fußball-WM auf den Reinhardshof zu verlegen.

Zum Wertheimer Tierheim hieß es, dass dort nur noch Geld- und keine Futterspenden mehr angenommen werden. Dies stieß auf Verwunderung.

Messeausschussmitglied Kozyra präsentierte Details zur Michaelis-Messe: Demnach wird es zwei Ruhetage geben. Hans-Peter Küffner bleibe Messewirt. In einem "guten, gestrafften Programm" werde es Nachmittage mit "Softprogramm" geben und die Eröffnung solle mit "Soft-Opening" am Freitag stattfinden. Das Weinzelt werde es nicht mehr geben.
alsi